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Erleben Sie bei uns Geschichte(n) der Medizintechnik

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Zahlreiche Fortschritte auf dem Gebiet der Medizintechnik sind eng mit Siemens verbunden: Vom Schlitteninduktor für die Nervenbehandlung im Jahr 1847 über die Röntgentechnik bis hin zur Magnetresonanztomographie.

Am 8. November 1895 entdeckt der Physiker Wilhelm Conrad Röntgen eine neue Strahlenart, die Röntgenstrahlen, auch „X-Strahlen“ genannt. Wissenschaftler und Öffentlichkeit sind davon fasziniert. Kurz nach den ersten Versuchen zeigt sich, dass Röntgenstrahlen auch im Gewebe wirken. Das birgt Chancen und Risiken. Bereits im Jahre 1896 denken Mediziner über Möglichkeiten zur Therapie mit X-Strahlen nach. Heute ist die Strahlentherapie eine der wichtigsten Methoden zur Krebsbekämpfung.

Von den frühen Röntgenlabors bis zu den standardisierten Verfahren der modernen Diagnoseräume ist es ein langer Weg. Die Entwicklung zweier Verfahren erweitert die Möglichkeiten der medizinischen Bildgebung enorm: Computertomographie und Magnetresonanztomographie bilden das Körperinnere in hauchdünnen Schichten ab.

Versuche zur medizinischen Nutzung von Ultraschall beginnen im Jahr 1938 und werden anfangs nur zur Therapie eingesetzt. Erst ab 1950 werden sie auch zur Diagnose eingesetzt und gehören heute zu den am häufigsten angewandten bildgebenden Verfahren. Mit Entdeckung der radioaktiven Stoffen, sogenannte „Tracer“, beginnt auch die Nuklearmedizin ab 1938 ihren Einzug in die medizinische Bildgebung. Moderne Verfahren können selbst kleinste Stoffwechselvorgänge im Gehirn sichtbar machen.

Seit mehr als 100 Jahren helfen elektrische Hörgeräte bei Schwerhörigkeit. Die ersten Apparate entwickeln sich aus der Telefontechnik. Das erste elektrische Hörgerät von Siemens – das Phonophor – wird 1913 auf den Markt gebracht. Neue Technologien machen die Geräte im Lauf der Zeit immer leistungsfähiger und kleiner.

Bereits in der Antike versucht der Harnschauer an der Beschaffenheit des Urins Krankheiten zu erkennen. Heute liefert die moderne Labordiagnostik schnelle und verlässliche Informationen über die Vorgänge im Körper des Patienten. 

Schon vor über 250 Jahren experimentieren Mediziner mit Elektrizität, um Krankheiten mit "elektrischem Feuer" zu heilen. Damit schaffen sie die Grundlage für Therapien und Diagnosen mit der Elektromedizin. Jahrhundertelang können Zahnärzte nur mit brachialen Methoden arbeiten. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts verbessert die Dentaltechnik die Behandlung und macht sie so schmerzfrei wie möglich.